Pressemitteilung
Thüga mit neuer Gesellschafterstruktur.
- Verkaufsprozess abgeschlossen
- Thüga auf Wachstumskurs
- Geschäftsmodell schafft Werte für Kommunalwirtschaft
- Energiebranche vor Konsolidierungsphase
Der Gesellschafterwechsel bei der Thüga ist abgeschlossen. Nach der Zustimmung aller erforderlichen Gremien auf der Käufer- bzw. Verkäuferseite sowie der Genehmigung durch das Bundeskartellamt wurde der Kauf der Thüga Aktiengesellschaft von der E.ON AG durch das kommunale Erwerberkonsortium Integra/KOM9 heute abgeschlossen.
Die Thüga Aktiengesellschaft wurde über die Thüga Holding GmbH & Co. KGaA erworben. In der heutigen konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrates wurde die Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main und Vorsitzende des Aufsichtsrates der Mainova AG Dr. h. c. Petra Roth zur Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Thüga Holding GmbH & Co. KGaA gewählt.
Der Vorstand der Thüga Aktiengesellschaft mit Herrn Woste als Vorsitzender des Vorstandes wird auch die Geschäftsführung der Thüga Holding GmbH & Co. KGaA übernehmen.
„Die kapitalseitige Verankerung der Thüga in der deutschen Kommunalwirtschaft ist eine ideale Konstellation für das weitere Wachstum der Thüga,“ so Ewald Woste, „Wir können uns wieder an Stadtwerken beteiligen. Dies war uns als Teil des E.ON-Konzerns in den letzten Jahren kartellrechtlich verwehrt. In den letzten Monaten haben sich bereits eine Vielzahl von Städten gemeldet, die sich für Thüga als Kapitalpartner interessieren. Die Stadtwerke stehen vor einer weiteren Konsolidierungsphase und Thüga wird hier eine entscheidende Rolle spielen“.
Hintergrund ist, dass ungeachtet der sinkenden Erträge, alle Unternehmen in den Ausbau und die Erweiterung der Wertschöpfungsstufen und gleichzeitig in Systemlösungen investieren müssen, um die rasant zunehmende Komplexität des Marktes beherrschen zu können. Stadtwerksspezifisch ist, dass diesen Investitionen im einzelnen Unternehmen eine relativ kleine Kundenzahl gegenüber steht, die eine wirtschaftliche Umsetzung verhindert. Hier setzt das Thüga-Modell an: Innerhalb der Thüga-Gruppe werden Skaleneffekte durch eine zentrale Bündelung von Volumina, Prozessen und Wissen realisiert. Gleichzeitig initiiert und fördert Thüga regionale Kooperationen in der Gruppe.
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