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#Vorortwende

 

Die #VORORTWENDE – wie wir deutschlandweit die Energiewende meistern

Die Energiewende und das Erreichen der Klimaschutzziele sind die großen Herausforderungen unserer Zeit. Diese anzunehmen und erfolgreich zu meistern ist die gemeinsame Aufgabe von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen. Mit der Kampagne #VORORTWENDE wollen wir als Thüga AG zeigen, dass wir mit unseren 100 Partnerunternehmen deutschlandweit die Energiewende mit innovativen Projekten erfolgreich planen und umsetzen: Sei es die Erzeugung von Wasserstoff, Smart City Lösungen für kleine und große Kommunen oder die intelligente Erzeugung von Strom – in den letzten Jahren sind vielerorts Projekte initiiert und umgesetzt worden. Es ist daher wichtig, dieser Expertise und diesem praktischen Wissen Gehör in der politisch-gesellschaftlichen Debatte zu verschaffen.

Wir wollen Ihnen auf dieser Webseite einen Einblick in unterschiedliche und ausgewählte Projekte aus der Thüga-Gruppe geben und damit zeigen, dass die Energiewende eine VORORTWENDE ist. Die Projekte haben es sich zum Ziel gesetzt, mit Pioniergeist, fortschrittlichem Denken und Weitblick die Energiewende zum Erfolg zu führen. Die VORORTWENDE steht dabei für kommunal, praxisnah und innovativ.

KOMMUNAL: Deutschlandweit planen und setzen wir innovative, klimafreundliche Energieprojekte um – von Sylt bis Freiburg, von Görlitz bis Neuss. Denn nur so können wir die Klimaziele bis 2045 erreichen.

PRAXISNAH: Unser Anliegen ist es, die Erfahrung und das Know-how aus der Praxis noch stärker zu nutzen und in die öffentlich-politische Debatte einzubringen. Denn dieses Wissen trägt dazu bei, gemeinsam die Rahmenbedingungen zu schaffen, die es in den nächsten Jahren dringend braucht.

INNOVATIV: Wir entwickeln innovative Lösungen vor Ort, um die Energiewende zu meistern – sei es bei Erzeugung, Transport und Verwendung von Wasserstoff, dem klimagerechten Einsatz von Gas oder bei der Bezahlbarkeit und Sozialverträglichkeit von Klimaschutzmaßnahmen.

Auf dieser Seite geben wir Ihnen einen Einblick in unterschiedliche Projekte, welche die Erzeugung regenerativen Stroms, die Transformation der deutschen Gasverteilnetze, die Umsetzung von SmartCity-Projekten und viele weitere Themen vorantreiben. Sie alle zeigen, dass wir die Energiewende kommunal, praxisnah und innovativ umsetzen.

Energiemanager (Wiesbaden)

Der Energiemanager ermöglicht es, Stromerzeugung und Verbrauch in Einfamilienhäusern präzise und individuell zu steuern und das eigene Haus mit dem lokalen Energieversorger zu vernetzen. Aktuell kommt er im Rahmen eines Pilotprojekts des Thüga-Kompetenzcenter Innovation und der ESWE Versorgungs AG in Wiesbaden bei ersten Pilotkunden zum Einsatz. Dort leistet der Energiemanager einen wichtigen Beitrag zur Optimierung des Verbrauchs der Energie, den die Hausbesitzer:innen über die eigenen Photovoltaik-Anlagen selbst erzeugen.

  • Was macht das Projekt einzigartig?

Der Energiemanager ist herstellerneutral und kann flexibel eingesetzt werden. Er basiert auf einem modularen System aus Erzeugungsanlage und Speicher und kann je nach Bedarf der Kund:innen um verschiedene Verbrauchssysteme erweitert werden, zum Beispiel elektrische Wärmeerzeuger oder Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Perspektivisch können auch noch weitere Anwendungen entwickelt werden. Auch für Energieversorger eröffnet der Energiemanager neue Möglichkeiten, etwa indem dynamische Tarife und Versorgungskonzepte angeboten werden können.

  • Welchen konkreten Beitrag zum Klimaschutz leistet das Projekt?

Mit dem Energiemanager können Kund:innen ihren eigenen regenerativen Strom erzeugen und überschüssige Solarenergie flexibel in das Stromnetz einspeisen. Der selbst erzeugte Strom kann dabei einen vielfältigen Beitrag zum Klimaschutz leisten, etwa zur klimafreundlichen Gestaltung der Elektromobilität oder bei der elektrischen Wärmeversorgung für den eigenen Haushalt.

Videointerview zum Projekt

Mehr zum Energiemanager

H2vorOrt (überregional)

H2vorOrt setzt sich für die Nutzung bestehender Gasleitungsinfrastruktur für die Wasserstoffverteilung und den Einsatz von Wasserstoff und anderen klimaneutralen Gasen ein. Ziel ist es, allen an das Verteilnetz angeschlossenen Kund:innen eine Energiewende bei voller Versorgungssicherheit zu ermöglichen. Daran arbeiten rund 40 Verteilnetzbetreiber im DVGW zusammen mit dem VKU.

  • Was macht das Projekt einzigartig?

H2vorOrt ist die zentrale Strategieplattform für die Transformation der deutschen Gasverteilnetze hin zur Klimaneutralität und damit Pionier auf diesem Gebiet. Auch in seiner Reichweite ist das Projekt einzigartig: Die beteiligten Projektpartner betreiben mehr als 50 Prozent der Leitungen und Netzanschlüsse des über 500.000 km umfassenden deutschen Gasverteilnetzes.

  • Welchen konkreten Beitrag zum Klimaschutz leistet das Projekt?

Die beteiligten Projektpartner haben in H2vorOrt konkrete Bekenntnisse zur Erreichung der Klimaneutralität abgegeben und ein Zielbild für die Dekarbonisierung der Gasverteilnetze geschaffen. Aktuell erarbeiten die Projektpartner in einem Bottom-Up-Ansatz den sogenannten Gasnetzgebietstransformationsplan (GTP). Dieser verknüpft durch die Transformationsplanung der Verteilnetze die Pläne der Fernleitungsnetzbetreiber für einen Wasserstoff-Backbone mit den Verbraucher:innen und Erzeuger:innen vor Ort, um eine verbrauchergerechte Versorgung mit klimaneutralen Gasen sicherzustellen.

Videointerview zum Projekt

Mehr zum Projekt
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Visualisierung des Teilprojekts Heizen

WESTKÜSTE100 (Grüner heizen in Heide)

Als Reallabor zeigt WESTKÜSTE100 konkret auf, wie eine regionale Wasserstoffwirtschaft in industriellem Maßstab aufgebaut werden kann. Dabei soll grüner Wasserstoff aus regionaler Windenergie genutzt werden, um unter realen Bedingungen die Dekarbonisierung von Industrie, Mobilität und Wärmemarkt umzusetzen. Als Teil des Reallabors planen Thüga und die Stadtwerke Heide, Wasserstoff in einem Abschnitt des Gasnetzes der Stadtwerke Heide beizumischen. Damit schaffen sie eine Blaupause für klimafreundlicheres Heizen.

  • Was macht das Projekt einzigartig?

Zehn Konsortialpartner bündeln ihr Engagement und mobilisieren ein Investitionsvolumen von insgesamt 89 Millionen Euro. Das Reallabor nimmt eine Vorreiterrolle in Deutschland ein. Es zeigt, wie die Sektorenkopplung auf Basis von grünem Wasserstoff zur Energiewende beitragen kann. Beispielsweise kann im Wärmesektor durch die Beimischung von klimafreundlichem Wasserstoff die Erdgasversorgung sukzessive auf erneuerbare Energiequellen umgestellt werden. Diese Umstellung erfordert keine großen neuen Investitionen im Bereich der Gasnetze oder Gasverbraucher.

  • Welchen konkreten Beitrag zum Klimaschutz leistet das Projekt?

Das Projekt „Grüner heizen“ zeigt praxisnah und anschaulich, wie der Wärmemarkt dekarbonisiert werden kann, um die Klimaziele 2030 und 2045 zu erreichen. Zunächst werden im Netzabschnitt 10 Prozent des fossilen Erdgases durch Wasserstoff ersetzt, später erhöht sich der Anteil auf bis zu 20 Prozent. So lässt sich zeitnah und sozialverträglich klimaschädliches CO2 im Wärmesektor signifikant reduzieren.  Rund 50 Prozent aller Haushalte in Deutschland sind an das Gasnetz angeschlossen! Thüga und die Stadtwerke Heide verdeutlichen, welches enorme Potential Wasserstoff für eine flächendeckende Dekarbonisierung der Gasnetze mit sich bringt.

Mehr zum Projekt

Mehr Informationen zu den Partnern, dem Projekt und dem Beitrag von Thüga:
WESTKÜSTE100 - Grüner Heizen mit Wasserstoff

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das Projekt

Logo des BM für Wirtschaft und Energie

MH2Regio (Frankfurt a.M.)

Das Projekt liefert ein umfassendes Konzept für eine regional organisierte Wasserstoffversorgungsinfrastruktur, die beispielsweise von lokalen Verkehrsteilnehmer:innen aus ÖPNV, Logistik und Binnenschifffahrt genutzt werden kann. Für die Erzeugung des Wasserstoffs könnte grüner Strom aus einem lokalen Müllheizkraftwerk genutzt werden, der ganzjährig mit hoher Verfügbarkeit bereitgestellt wird. Langfristig soll MH2Regio als Blaupause für andere Städte und Metropolregionen dienen und dort die Entwicklung einer regionalen Wasserstoff-Wertschöpfungskette fördern. Mit dem Projekt gehört Frankfurt am Main zu den bundesweit 13 ersten HyExpert-Regionen, welche die Integration grüner Gase im Verkehrswesen vorantreiben wollen.

  • Was macht das Projekt einzigartig?

MH2Regio liefert erstmals ein gesamtintegriertes und standardisiertes Wasserstoffversorgungssystem, das so in Deutschland einzigartig ist. Die genauen Wasserstoffbedarfe der beteiligten Akteure wurden präzise ermittelt und in ein Softwaremodell übertragen, sodass der Betrieb so kosteneffizient gestaltet werden kann. Durch die Einbindung von Müllheizkraftwerken adressiert MH2Regio zudem die Frage nach der langfristigen Verfügbarkeit von Erzeugungskapazitäten, eine der zentralen Herausforderungen bei der der H2-Marktentwicklung.

  • Welchen konkreten Beitrag zum Klimaschutz leistet das Projekt?

Die individuelle Bedarfsermittlung und die softwarebasierte Planung ermöglichen eine ressourcenschonende und zielgenaue Versorgung mit Wasserstoff an den Orten, wo die Energie benötigt wird. Gleichzeitig könnten lokale Schadstoffemissionen reduziert werden, indem der Wasserstoff aus grünem Strom aus Abfall gewonnen wird. Aus Müll wird Mobilität.

Videointerview zum Projekt

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Smart Region Südbaden (Freiburg)

Mit der „Smart Region Südbaden“ haben das Thüga-Kompetenzcenter Innovation und die badenova-Tochter bnNETZE gemeinsam mit den Kommunen Freiburg, Breisach, Gundelfingen, Kirchzarten und Lahr ein Smart City-Reallabor geschaffen. Dabei sollen verschiedene Smart City-Anwendungen in den Bereichen Mobilität, Gebäude, Umweltschutz sowie technische Betriebe getestet und untereinander vernetzt werden. Im Fokus der Arbeit steht dabei der Mehrwehrt der Anwendungen für Bürger:innen und die Umsetzbarkeit für die Kommunen.

  • Was macht das Projekt einzigartig?

Die Smart Region Südbaden legt bei der Erprobung der Anwendungen ein großes Augenmerk darauf, dass die getesteten Vorhaben einen konkreten Mehrwert für die Bewohner:innen bieten. Zudem werden die Anwendungen nicht nur individuell erprobt, sondern möglichst miteinander vernetzt, um eine integrierte Smart City-Erfahrung zu ermöglichen. Nicht zuletzt spielen auch die beteiligten Kommunen selbst eine Rolle: Die Smart Region Südbaden vereint eine bunte Mischung aus kleinen, mittleren und großen Kommunen.

  • Welchen konkreten Beitrag zum Klimaschutz leistet das Projekt?

Smarte digitale Anwendungen können Abläufe vereinfachen und zielgenauere Informationen anbieten, etwa indem sie individuelle Bedarfe präziser ermitteln und somit Ressourcen schonen. Bei der Erprobung der Smart City-Anwendungen stehen unter anderem Projekte im Bereich Mobilität und Umweltschutz im Fokus, die aufgrund ihrer thematischen Ausrichtung einen besonderen Anteil am Klimaschutz haben. Die digitale Füllstandsanzeige für Glascontainer der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg vermeidet so beispielsweise unnötige Leerfahrten und reduziert effektiv den CO2-Ausstoß.

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#VORORTWENDE-Projekte - kurz im Video erklärt

H2vorOrt - Florian Feller erklärt das Projekt

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MH2 Regio - Winand Zeggel erklärt das Projekt

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Energiemanager - Marc Fischer erklärt das Projekt

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Ansprechpartner:innen bei Thüga

Markus Wörz

Leiter Energiepolitik Deutschland

Mobil: +49 (0) 160 9040 9393

markus.woerz@thuega.de

Bernhard Vogt

Energiepolitik

Mobil: +49 (0) 170 3554 107

bernhard.vogt@thuega.de