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Drei weitere Porträts von Menschen, die sich bei den Partnerunternehmen der Thüga-Gruppe Tag für Tag um eine verlässliche Energieversorgung kümmern und sich für deren Transformation stark machen.

Wer im Raum Würzburg eine Ladestation anfährt, kann fast sicher sein, dass André Nun diese mit aufgebaut hat. Als Gruppenleiter Elektromobilität bei den Stadtwerken Würzburg deckt sein Aufgabenfeld die ganze Prozesskette der regionalen Ladeinfrastruktur ab: Er besichtigt potenzielle Standorte, spricht mit Flächenbesitzern und entscheidet, wie der Ladepunkt umgesetzt wird – etwa als DC-Schnellladesäule oder AC-Normalladestation. Anschließend sorgen er und sein Team für die technische Planung, installieren die Anlage und nehmen sie schließlich in Betrieb.
Auch danach behält er alles im Blick, veranlasst regelmäßige Wartungen und managt den Störungsdienst. „In meinem bisherigen Berufsleben ist die Zeit noch nie so schnell verflogen wie in den letzten Jahren, weil das Geschäftsfeld so viel Spaß macht“, sagt André Nun. Das gilt besonders für die Umsetzung von Großprojekten wie den Bau eines Schnellladeparks mit Ladeleistungen bis 400 kW oder die Umsetzung von 20 neuen Normalladepunkten in der Marktgarage unter dem Würzburger Rathaus. „Da ist man dann schon stolz, wenn alles fertig ist, und man sieht, wie viele Leute dort laden und wie zufrieden sie sind.“ Sein Wunsch für die Zukunft der E-Mobilität ist es, dass ihr Ausbau „besser verzahnt und einheitlicher gedacht wird“. Und natürlich, dass die Stadtwerke Würzburg der stärkste Anbieter für E-Mobilität im Umkreis bleiben. Schon jetzt halten sie insgesamt 405 Ladepunkte bereit, 118 Standorte befinden sich in und um Würzburg.

Als Gruppenleiter Netzführung bei der WEMAG Netz verantwortet Jörg Dvorak einen breiten Aufgabenbereich. Zentral ist dabei die sichere Systemführung der 110-kV- und 20-kV-Stromnetze, die sich auf 8.000 Kilometern über Mecklenburg-Vorpommern und benachbarte Bundesländer erstrecken. „Unsere Aufgabe ist es, dass das Netz so sicher fährt wie ein Schiff im Wasser“, erklärt er. Doch damit nicht genug: Er koordiniert den Netzausbau, managt Störungen und leitet Redispatch-Maßnahmen ein, also die kurzfristige Anpassung der Leistungen von Anlagen, um Überlastungen zu vermeiden.
Was heute als Fachexpertise, Management-Skills und Teamgeist bezeichnet wird, hat sich Jörg Dvorak in 35 Jahren Energiebranchen-Erfahrung erarbeitet. In seiner jetzigen Leitungsposition muss er nicht nur „Spezialist für alles“ sein, sondern auch fachübergreifend und vernetzt denken. Das legt er auch dem Nachwuchs wie seinen Systemoperatorinnen und -operatoren in der Ausbildung nahe. „Nur, wenn wir über unseren Tellerrand hinausschauen, können wir Ideen und Lösungen entwickeln, um die Energiewende besser zu gestalten.“ Dass Vernetzung für Jörg Dvorak nicht an regionalen Stromverteilgrenzen endet, beweist seine Mitarbeit beim Leuchtturmprojekt „Kooperation Leitsystem“. Hier planen die Thüga-Partner WEMAG Netz, Harz Energie Netz und OsthessenNetz ein gemeinsames Netzleitsystem. Seine Botschaft: „Die Branche muss zusammenwachsen. Dafür braucht es Mut zur Zusammenarbeit!“

Als Kompetenzfeldleiter Dezentrale Erzeugung sorgt Marten Käding bei den Stadtwerken Rostock dafür, dass die wärme- und stromerzeugenden Anlagen in den Wohngebieten um die Hansestadt sicher und zuverlässig laufen. Mit technischer und kommunikativer Expertise organisiert er Wartungen, veranlasst Prüfungen und behebt Störungen. Fällt etwa die Pumpe einer Kesselanlage aus oder zeigt eine Prüfung Verschleiß an einem Motor an, weiß er, was zu tun ist, und sorgt dafür, dass die richtigen Fachleute an der richtigen Stelle sind. In Marten Kädings Position kommt es auf strategisches Denken, schnelle Auffassungsgabe, energietechnische Expertise und vor allem Teamwork an. Nur so lässt sich Tag und Nacht sicherstellen, dass Kundinnen und Kunden nicht plötzlich wegen eines Defekts frieren oder die Dusche kalt bleiben muss.
Die kleinen und großen Probleme, die tagtäglich anfallen, geht der gebürtige Rostocker mit einem lösungsorientierten Pragmatismus an, der dank langjähriger Erfahrung in technischen Leitungsfunktionen gewachsen ist. Marten Käding fühlt sich in seiner aktuellen Position „sauwohl“. Nicht nur, weil er hier seine lebenslange Begeisterung für Technik entfalten kann, sondern vor allem wegen der Menschen an seiner Seite: „Es ist Wahnsinn, mit wie viel Erfahrung, Qualifikation und Tatkraft mein Team an die Sache geht! Dazu ist es klasse, als Teil des übergeordneten Kompetenzteams Energiesysteme aktiv Entwicklungen mitgestalten und beeinflussen zu können.”

Den gesamten Thüga-Jahresbericht 2025 sowie die Finanzberichte zum Downloaden finden Sie hier.