Pressemeldung | 30.01.2017

Thüga Erneuerbare Energien weiter auf Wachstumskurs.

  • Thüga Erneuerbare Energien nimmt Windpark Lingelbach in Betrieb

  • Für Ausschreibungsverfahren gut aufgestellt

  • Erdgas Mittelsachsen neuer Gesellschafter

„Mit dem Windpark Lingelbach erweitern und optimieren wir unser Bestandsportfolio“, so Thomas Walther, Geschäftsführer der Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG. Der Windpark liegt nahe der Ortschaft Lingelbach in Hessen. Im Dezember ist die letzte von neun Anlagen des Typs Nordex N117 mit einer Nabenhöhe von 141 Metern und einer Nennleistung von je 2,4 Megawatt (MW) ans Netz gegangen. Der Windpark wird bei einer mittleren Windgeschwindigkeit von rund 6,5 Metern pro Sekunde in Nabenhöhe etwa 60 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr in das öffentliche Netz einspeisen und so bilanziell gut 17.000 Haushalte mit Strom versorgen. Auch diesen Windpark hat die Thüga Erneuerbare Energien entwickelt und errichtet. Mit dem Windpark Lingelbach ist das Gesamtportfolio der Gesellschaft auf 252 MW angestiegen.

Gemeinsames Vorgehen sinnvoll bei Investitionen in erneuerbare Energien

Die Thüga Erneuerbare Energien plant in 2017, erstmals mit eigenen Projekten an Ausschreibungen teilzunehmen. „Wir sind gut aufgestellt und zuversichtlich, dass wir einen Zuschlag bekommen“, so Walther. Grundsätzlich sieht er aber weiterhin einen harten Wettbewerb bei Windparks: „Die Technik- und Windrisiken sind aufgrund von verlässlicheren Bewertungen und Gutachten sowie der Vollwartung beim Betrieb sehr überschaubar geworden. Das treibt immer mehr Investoren aus anderen Branchen in diesen Markt.“ Insgesamt entwickle sich das Erneuerbare Energien-Geschäft hin zu einem Verkäufermarkt mit deutlich höherer Nachfrage als Angebot. Dementsprechend hoch sind die Preise. „Wir sind aber weiterhin in der Lage – insbesondere durch die eigene Projektentwicklung und den gebündelten Einkauf von Windenergieanlagen – unseren mittlerweile 47 kommunalen Gesellschaftern Projekte anzubieten, die langfristig eine sichere und wirtschaftliche Investition darstellen“ resümiert Walther. Erst kürzlich hat das Unternehmen mit der Erdgas Mittelsachsen einen neuen Gesellschafter gewonnen. „Das zeigt, dass Kooperationen wie die Thüga Erneuerbare Energien für die Unternehmen der Thüga-Gruppe attraktiv sind, wenn es um Investitionen in Erneuerbare geht“, stellt Walther fest.

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