Pressemeldung | 08.11.2016

N-ERGIE und Thüga MeteringService kooperieren bei Gateway Administration.

Die N-ERGIE Aktiengesellschaft aus Nürnberg geht mit der Thüga MeteringService GmbH eine strategische Kooperation zur Abwicklung der künftigen Gateway Administration (GWA) ein. „Wir haben uns bereits frühzeitig mit den Auswirkungen auf das Messwesen im Zuge des neuen Digitalisierungsgesetzes befasst und den Markt sondiert. Die Thüga MeteringService bietet mit ihrer hochmodernen Softwarearchitektur ein Höchstmaß an Datensicherheit und außerdem die Software- und Prozessunterstützung, die wir benötigen. Dies hat uns überzeugt“, erklärt Dr. Jürgen Kroha, Geschäftsführer der CentraPlus GmbH, die als Tochterunternehmen der N-ERGIE Aktiengesellschaft für Messstellenbetrieb, Kundenservice und Abrechnung verantwortlich ist. Nach Unterzeichnung des Kooperationsvertrags beginnt nun die Projektphase zum Aufbau der IT-Systeme. Die Thüga MeteringService stellt dabei die Hardware, die Rechenzentren und die Software für die Gateway Administration in einem „Software as a Service Model“ bereit. Die N-ERGIE kümmert sich um den operativen Betrieb, wie zum Beispiel das Ausbringen der intelligenten Messsysteme (Rollout), Bedienung des Gateway Administrations-Systems und der erforderlichen Anpassung der Prozesse rund um das Messwesen. Die Beschaffung der intelligenten Messsysteme erfolgt über den gebündelten Einkauf der Thüga Aktiengesellschaft.

Kooperationsmodelle mit über einer Million intelligenter Messsysteme erforderlich

„Mit einem Volumen von über 100.000 intelligenten Messsystemen ist die N-ERGIE für uns ein wichtiger Partner, von dem natürlich auch unsere anderen Kunden profitieren. Denn der Gateway Administrations-Prozess ist erst ab einer hohen Anzahl von intelligenten Messsystemen wirtschaftlich darstellbar“, so Peter Hornfischer, Geschäftsführer der Thüga MeteringService GmbH, zur Kooperation. Thüga schätzt, dass die Einführung von intelligenten Messsystemen in Deutschland in Summe rund zwei Milliarden Euro kosten wird. Ein Alleingang macht wirtschaftlich keinen Sinn, da die Rollout Aufwände einen hohen Anteil an Fixkosten enthalten. Das bedeutet: Gleich ob 10.000 oder eine Million Gateways administriert werden – eine hohe Investition in die IT ist in jedem Fall erforderlich. Nach Berechnungen der Thüga sind Kooperationsmodelle von einer Größenordnung von über einer Million intelligenter Messsysteme erforderlich, um eine effiziente Kostenstruktur zu erreichen. „Der Messstellenbetrieb ist eine Kernkompetenz für Stadtwerke und Netzbetreiber. Mit unserer Plattformlösung ermöglichen wir den Unternehmen, den Messstellenbetrieb zu behalten“, erklärt Hornfischer. Über den Thüga MeteringService können sich Messstellenbetreiber deutschlandweit das größte Bündelungspotenzial im Markt von bis zu 7,7 Millionen Zählpunkten erschließen und ihre spezifischen Kosten damit senken.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN