Ausgezeichnete Idee: Mitarbeiter und Unternehmen teilen sich die Fahrzeuge

Berlin. Mit ihrem Konzept zum Mitarbeiter-Carsharing haben Thüga, enercity und e2work bei „mobil gewinnt“ in der Kategorie überbetriebliche Verbundprojekte gewonnen. „mobil gewinnt“ ist eine Initiative des Bundesverkehrs- und Bundesumweltministeriums.

Private Fahrzeuge werden eine Stunde pro Tag genutzt. Vor allem während der Arbeitszeit stehen sie dann zumeist auf dem Firmenparkplatz. Gleichzeitig unterhalten viele Unternehmen einen Fuhrpark, so auch die rund 100 Partnerunternehmen der Thüga-Gruppe. Diese Autos bleiben dann nach Feierabend ungenutzt auf dem Firmenparkplatz. Zusammen mit e2work und enercity hat die Thüga jetzt ein Konzept entwickelt, um die Nutzung von Fahrzeugen effizienter zu gestalten. Die Idee dahinter: Mitarbeiter und Unternehmen teilen sich ein Auto.

Der Mitarbeiter nutzt das Auto wie ein Privatfahrzeug. Morgens fährt er damit zur Arbeit, stellt es auf dem Firmenparkplatz ab. Abends fährt er wieder damit nach Hause. Während der Arbeitszeit kann das Fahrzeug dann von anderen Mitarbeitern für Dienstfahrten genutzt werden. Die Kosten für das Fahrzeug werden zwischen Unternehmen und Mitarbeiter geteilt. Bei der Anschaffung des elektrischen Renault ZOE spart das Unternehmen 23 Prozent, der Mitarbeiter sogar etwa 33 Prozent gegenüber der normalen Anschaffung.

Carsharing mit e2work bei enercity. (Bild: enercity)

Gegen 54 Bewerbungen durchgesetzt

Das Konzept wurde von „mobil gewinnt“, einer Initiative des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, ausgezeichnet. Die drei Partner, e2work, enercity und Thüga, setzten sich damit gegen insgesamt 54 Bewerbungen durch. „Durch das Carsharing profitieren Mitarbeiter, Unternehmen und die Umwelt. Wir werden das Konzept nun allen Thüga-Partnern anbieten“, so Dr. Matthias Cord, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Thüga AG, „Das Carsharing-Konzept ist ein wichtiger Baustein für die kommunale Mobilität der Zukunft.“ Dr. Susanna Zapreva, Vorstandsvorsitzende der enercity – Stadtwerke Hannover AG, ergänzt: „Die Praxiserfahrungen mit diesem Sharing-Ansatz bei enercity zeigen, dass das Mitarbeiterinteresse groß ist. Da wir dabei auch selbst Kosten sparen, werden wir diesen Ansatz in unserem Hause weiter forcieren.“ Mit der Auszeichnung wird das Konzept zur Förderung durch das BMVI empfohlen.

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Bildmaterial zur PM (Bildnachweis: enercity)