Die Zukunft simulieren

Beratungsangebot Integrierte Netzstrategie schafft datenbasierte Momentaufnahme und bildet künftige Netzentwicklung ab.

Ihre Ansprechpartnerin:

Andrea Loeffl

Tel.: 089/ 38197-1219

andrea.loeffl@thuega.de

WEMAG und Würzburg laufen, GEW ist gerade beendet, bei Stade war vor kurzem Projektstart.“ Andrea Loeffl, Leiterin der Thüga-Abteilung Netzstrategie, schaut zufrieden. Das Beratungsangebot „Integrierte Netzstrategie“ wird von den Partnerunternehmen sehr gut angenommen, die Arbeit der letzten vier Jahre hat sich gelohnt. Das Besondere an der INS: Sie ist ein abteilungsübergreifendes Beratungsprojekt, das sowohl die technischen als auch die kaufmännisch-regulatorischen Anforderungen abdeckt. Übergeordnetes Ziel ist es ja, das Ergebnis im Netz, unter Berücksichtigung der künftigen Versorgungsaufgabe, langfristig zu sichern. „Mit der INS sind wir in der Lage, nicht nur eine datenbasierte Momentaufnahme aufzuzeigen, sondern auch Netzentwicklungen der nächsten 50 Jahre zu simulieren“, betont Loeffl. „Dadurch können Partnerunternehmen besser entscheiden, wann sie wo und wieviel investieren.“

Aufwand für großen Nutzen

Die schlechte Nachricht: „Integrierte Netzstrategie bedeutet erst einmal Aufwand“, gibt Loeffl zu. Erst müssen alle relevanten technischen und kaufmännischen Daten vorliegen. Dann dauert die 1:1-Projektberatung etwa sechs Monate. Die gute Nachricht: „Am Ende des Projekts verfügen die Partnerunternehmen über eine vernünftige Fünf-Jahres-Strategie, wie sie ihr Netz erneuern, ihre Bilanz aufbauen und welche weitere Maßnahmen sie ergreifen müssen.“ Integrierte Netzstrategie ist übrigens auch für kleine Energieversorger machbar: Loeffl: „Die Aufgaben lassen sich stufenweise erledigen. Man kann zum Beispiel erst das ARgO von kaufmännischer Seite her befüllen, Techniker können sich OptiStrat oder OptiWin vornehmen.“ Sind die Teilprojekte beendet, lassen sich die Ergebnisse zusammenführen und integrieren. „Dadurch reduziert sich der Aufwand beträchtlich, beziehungsweise ein Unternehmen fühlt sich nicht gleich erschlagen.“

Gegenseitiges Verständnis

Zusätzlicher Benefit der INS: Transparenz und gegenseitiges Verständnis. Loeffl: „Kaufleute verstehen beispielsweise, warum Techniker diese eine Maßnahme unbedingt umsetzen wollen. Techniker wiederum können nach dem Projekt nachvollziehen, warum es besser ist, eine Baumaßnahme aufs nächste Jahr zu verschieben.“