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Bad Mergentheim – Heilbad und Deutschherrensitz.

Den Titel verdankt die Stadt ihren Heilquellen, die bereits in prähistorischer Zeit zur Salzgewinnung genutzt, dann verschüttet und im frühen 19. Jahrhundert wieder entdeckt wurden. Rasch entstanden zahlreiche Fachkliniken, Kurhäuser und Sanatorien. Die Kurstadt an der Tauber entfaltete sich zum größten Heilbad in Baden-Württemberg.

Zeuge vergangener Zeit und heute repräsentativer Kulturmittelpunkt der Stadt ist das Schloss Bad Mergentheim. Lange war es Zentrum des Deutschherrenordens, der die Burg in der Renaissancezeit zu einer imposanten Anlage ausbauen ließ. Der Deutsche Orden wurde als Spitalorden während der Kreuzzüge gegründet. Seine Mitglieder verpflichteten sich damals zu Disziplin, Armut und Enthaltsamkeit. Gleichzeitig benötigten sie die Kampfkraft von Rittern, um die Pilger sicher ins Heilige Land zu geleiten und dort deren heilige Stätten gegen den Islam zu verteidigen. Durch Erbschaften, Schenkungen und Eroberung entstand allmählich ein reicher Ordensstaat, der sich über vier Jahrhunderte behaupten konnte.

Heute erstrahlt das Schloss in neuem Glanz und dient als Museum und Magnet für Veranstaltungen. Sehenswert sind Säulenhalle und Wendeltreppe aus der Renaissance, Götterzimmer und Fürstenwohnung aus dem Rokoko und der klassizistische Kapitelsaal. Eine wahre Kostbarkeit ist die Barockkirche, an deren Ausbau die Künstler Balthasar Neumann und François de Cuvilliés beteiligt waren.

Die Gesundheits- und Kunststadt wird vom Stadtwerk Tauberfranken mit Energie versorgt. Als Partner der Thüga Erneuerbare Energien investiert es in den Ausbau der Windenergie und bringt seine Ideen in die Innovationsplattform der Thüga-Gruppe ein.