Digitalisierung & Vernetzung

Wenn die Stadt mitdenkt

 
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Digitalisierung & Vernetzung | 11.06.2017

Wenn die Stadt mitdenkt

Singapur, Barcelona und London sind laut dem Recherche-Institut Juniper die smartesten Städte der Welt. Städte der Thüga-Gruppe tauchen zwar in dem Ranking nicht auf – aber auch sie arbeiten an der Smart City.

Laut Bundesregierung ist die Smart City die Stadt der Zukunft. Aber was bedeutet Smart City eigentlich? Das Fraunhofer Institut definiert sie als „informierte, vernetzte, mobile, sichere und nachhaltige Stadt“. Dank technischer Tools und Sensoren sammelt die Smart City Daten und nutzt sie für mehr Sicherheit und einen besseren Umweltschutz. In der Smart City messen zum Beispiel Sensoren die Feinstaubbelastung, die Verkehrsströme werden per Datenkommunikation geregelt und Mülleimer melden, wenn sie voll sind. „Mit Smart City-Konzepten wollen wir auf bestehende Infrastruktur aufbauen, diese optimieren und durch intelligente Vernetzung Mehrwert schaffen. Im Mittelpunkt steht dabei die Verbesserung der Lebensqualität vor Ort“, sagt Dr. Elke Wanke, Projektleiterin der Abteilung Innova­tionsmanagement.

Smart Cities der Thüga-Gruppe

Das Thema Smart City ist nicht nur für Großstädte sehr wichtig. Um Stadtwerke und Kommunen künftig bestmöglich zu unterstützen, hat sich die Thüga-Gruppe deshalb gemeinsam auf die Suche nach Smart City-Lösungen gemacht. In einem Auftaktworkshop im Januar 2017 sammelten die Abteilungen Innovationsmanagement sowie IT und Digitalisierung gemeinsam mit Stadtwerkepartnern und der Thüga SmartService (TSG) Lösungsansätze, Konzepte und Ideen. „Darauf aufbauend, haben wir uns gefragt, welche konkreten Elemente die Thüga umsetzen sollte, um so einen weiteren Schritt in Richtung der Umsetzung von Smart Cities zu gehen“, sagt Wanke. In den kommenden Monaten werden Stadtwerke smarte Stadtkonzepte testen.

Smarte Technik

An der Entwicklung von technischen Lösungen für Smart City-Angebote wird in Zukunft die TSG mitarbeiten – zum Beispiel an Konzepten für intelligentes Parken und intelligente Straßenbeleuchtung. Nach den ersten Pilotprojekten will die Thüga nach erfolgreicher Testphase White-Label-Produkte für die Partnerunternehmen entwickeln. So können Städte der Thüga-Gruppe vielleicht schon bald mit Singapur mithalten.

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