Digitalisierung & Vernetzung

Strom, Gas und WLAN

 
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Digitalisierung & Vernetzung | 12.06.2017

Strom, Gas und WLAN

Es gibt mehr und mehr öffentliche WLAN-Hotspots in Deutschland. Damit auch die Kommunen im Versorgungsgebiet der Thüga-Beteiligungen bald auf dem Marktplatz surfen können, bietet die Thüga ein White-Label-Angebot für Stadtwerke.

Bad Mergentheim, Selb, Marktredwitz, Langenfeld, Bad Hersfeld, Greven – die Bewohner von immer mehr Städten im Thüga-Versorgungsgebiet surfen im öffentlichen WLAN. Möglich ist das, weil die Bundesregierung entschieden hat, dass WLAN-Anbieter weitestgehend nicht mehr für Rechtsverstöße von Nutzern haften. Um die Aktivitäten im Feld „Öffentliches WLAN“ voranzutreiben, arbeiten Stadtwerke, Thüga SmartService (TSG) und die Thüga-Hauptabteilung Innovationsmanagement gemeinsam am Ausbau des öffentlichen WLAN und der entsprechenden Produktentwicklung. „Es besteht eine rege Nachfrage, und immer mehr Kommunen treten an die Thüga-Partnerunternehmen bezüglich WLAN-Angeboten heran“, sagt Béatrice Angleys aus der Hauptabteilung Innovationsmanagement. Deshalb hat die Thüga ein White-Label-Angebot entwickelt: Die technischen Grundlagen für Installation, Betrieb und Wartung von Hotspots im öffentlichen Raum bietet die TSG. In Kooperation mit der Innovationsplattform werden relevante und zukunftsfähige Geschäftsmodelle identifiziert, konzeptioniert und in die Umsetzung gebracht.

Image, Kundenbindung und neue Geschäftsmodelle

Das Angebot von öffentlichem WLAN ist ein wichtiger Imagefaktor – sowohl für die Stadt als auch für die Stadtwerke, die auf diesem Weg einen neuen digitalen Kundenkontaktpunkt erhalten und nutzen können. Auch die Nutzung beziehungsweise Verbreitung einer Stadt- oder Stadtwerke-App kann in Verbindung mit öffentlichem WLAN gefördert werden und stellt ein passendes Ergänzungsprodukt sowie eine weitere Digitalisierung der Kundenschnittstelle dar.

Angebote für Stadtwerke

Zusätzliche Geschäftsmodelle, die auf der WLAN-Infrastruktur basieren, sind aktuell bei Thüga in der Konzeption und Pilotierung. Dies umfasst beispielsweise die Angebotsentwicklung für weitere Zielgruppen wie den Handel und das lokale Gewerbe sowie potenzielle Bündelprodukte. Weiterhin wird auch an einem Konzept zur Fördermittelunterstützung gearbeitet – ein Bereich, für den sich aufgrund neuer Förderungsmöglichkeiten relevante Ansatzpunkte ergeben haben.

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