Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) misst in den nächsten fünf Jahren den Fortschritt bei der Digitalisierung der Energiewende. Thüga ist im Projektbeirat.

Ihr Ansprechpartner:

Markus Wörz

Tel. 089 / 381 97 – 12 01

markus.woerz@thuega.de

Deutschland soll zum Vorreiter bei Smart Metering und Smart Grid werden, das ist das Ziel des BMWi. Die Grundlage dafür hat es 2016 mit dem Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende geschaffen. Smart Meter Gateways können perspektivisch auch für einen sicheren Betrieb bei Smart Home und Smart Mobility sorgen.

Barometer und drei Topthemen

Damit sich all das so entwickelt, wie vom BMWi geplant, soll das Projekt „Barometer Digitalisierung Energiewende“ den Fortschritt laufend transparent darstellen. Es soll dem BMWi, aber auch der Branche und den Verbrauchern den aktuellen Entwicklungsstand spiegeln. Es ist auf fünf Jahre angelegt. Der erste Barometer-Bericht soll Ende 2018 erscheinen, danach jährlich bis 2021.

Begleitend dazu erarbeitet das Projektteam für drei Topthemen Basisgutachten in 2018, Updates folgen 2019 und 2020:

  • Verbraucher, Digitalisierung und Geschäftsmodelle,

  • Regulierung, Flexibilisierung und Sektorenkopplung und

  • Telekommunikations-Netzinfrastruktur und -Regulierung.

„Ich finde das Projekt richtig und wichtig. Es ist eine Mischung aus Bestandsaufnahme, Monitoring und Blick in die Zukunft“, erklärt Markus Wörz von der Thüga-Stabsstelle Politik. „Es wird große Auswirkungen auf unsere Branche haben. Das, was dort wissenschaftlich erarbeitet wird, wird die Grundlage für künftige Gesetze und Verordnungen bilden.“ Deswegen hat sich Wörz auch dafür engagiert, das Thüga im Projektbeirat vertreten ist: „Wir haben im Beirat eine beratende Funktion und können dort die Meinung der Thüga-Gruppe einspielen“, sagt er. „Wir werden sicherlich noch auf die Thüga-Partner zukommen, wenn wir Daten für den Beirat aufbereiten müssen. Unsere Mitarbeit dort ist eine Chance für die Thüga und die Thüga-Gruppe.“

Projektstruktur

So ist das Projekt strukturiert: Die Unternehmensberatungen E&Y und BET verantworten das Barometer, sowie Topthema 1 und 2. WIK, das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste, kümmert sich um Topthema 3. Über den Beirat sind Verbände, Institutionen und Unternehmen eingebunden. Er kommt dreimal im Jahr zusammen. Die Beiratsmitglieder liefern ab sofort Input über bilaterale Expertengespräche, Telefonkonferenzen, schriftliche Abfragen.