Digitalisierung & Vernetzung

Als erstes Unternehmen zertifiziert

 
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Digitalisierung & Vernetzung | 07.06.2017

Als erstes Unternehmen zertifiziert

Die Thüga SmartService GmbH (TSG) hat vom BSI die Zertifizierung gemäß ISO 27001 auf Basis IT-Grundschutz erhalten – als erstes Unternehmen in Deutschland.

Um die Smart Meter Gateway-Administration zu übernehmen, müssen Messstellenbetreiber ein Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) etablieren und die Mindestmaßnahmen der technischen Richtlinien des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) einhalten. Zusätzlich müssen sie die technische Richtlinie TR-03109-6 umsetzen. Mit einem von TSG entwickelten Modell kann die Zertifizierungspflicht der Messstellenbetreiber für den Betrieb der Smart Meter Gateway-Administration entfallen. Denn die Thüga SmartService (TSG) hat vom BSI die Zertifizierung gemäß ISO 27001 auf Basis IT-Grundschutz erhalten. Damit kann das ISMS unter Einhaltung der TR-03109-6 bei TSG betrieben werden. „Wir bieten ein Zertifizierungs-Modell für Messstellenbetreiber an, mit dem deren Zertifizierungspflicht für den Betrieb der Gateway-Administration auf uns übergehen kann“, sagt TSG Teamleiter Rechenzentrum-Betrieb Christian Hartmann. Indem die TSG das ISO-Zerti­fikat nachweist, brauchen TSG-Kunden also keine weitere Zertifizierung mehr. Das bedeutet, die TSG kann die komplette Bandbreite der Smart Meter Gateway-Administration anbieten – von der Ersteinrichtung der Gateways bis zum Regelbetrieb. „So können die Messstellenbetreiber unsere IT-Systeme als ,Software as a Service´-Lösung ordern“, sagt Hartmann.

Test bestanden

Die Vorbereitung für das Komplettpaket zur Smart Meter Gateway-Administration läuft seit 2015. Speziell für Stadtwerke und Energieversorger startete die TSG ein Stufenmodell zur Rollout-Vorbereitung. Mehr als 70 Energieversorger sind den Weg zur Gateway-Administration schon gemeinsam mit der TSG gegangen.

Messstellenbetrieb leicht gemacht

TSG bietet Unternehmen der Thüga-Gruppe an, die Rolle des Gateway-Administrators zu übernehmen. Neben Energieversorgern wie der Mainova und der N-ERGIE hat die TSG auch mit den Stadtwerken Heide, Germersheim, Greven und der Rheinhessen Energie- und Wasserversorgung GmbH Verträge abgeschlossen. Das lohnt sich, weil die Rollout-Investitionen einen großen Anteil an Fixkosten enthalten. So können Messstellenbetreiber über die TSG ihre Kosten senken, indem sie deutschlandweit das größte Bündelungspotenzial von bis zu sieben Millionen Zählpunkten im Markt erschließen. Zusätzlich bieten Conergos, E-MAKS und e.dat Dienstleistungen rund um das Thema Abrechnung und Kommunikation.

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