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2000 – heute

2000
schließen sich große und kleine Stadtwerke in ganz Deutschland, insbesondere in Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Niedersachsen, der Thüga-Gruppe an. Gleichzeitig entwickeln sich in der Thüga-Gruppe unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit wie Fusionen und Zusammenführungen. Zu solchen Zusammenschlüssen zählt die N-ERGIE AG, in der die Geschäfte von EWAG und FÜW gebündelt werden. Ebenso die Neugründung der Harz Energie GmbH, ein Zusammenschluss der Nordharzer Kraftwerke GmbH (NKW) und der Westharzer Kraftwerke GmbH (WKO). Fünf Beteiligungen der Thüga in Südbaden vereinigen sich in der badenova AG & Co. KG.

2001
kommt es infolge kartellrechtlicher Auflagen im Zusammenhang mit den Fusionen VEBA/VIAG und RWE/VEW zur Realteilung der rhenag AG (alt), Köln. An der neu gegründeten Thüga Beteiligungen Aktiengesellschaft (ThüBet) hält die Thüga die Mehrheit der Stimmen. Der ThüBet werden 18 Beteiligungen der ehemaligen rhenag in Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen zugeordnet. 
Die CONTIGAS gliedert wesentliche Teile des Geschäftsbetriebs in die Thüga aus und wird Gesellschafter der Thüga. Die Thüga-Gruppe stellt damit das bundesweit größte Netzwerk lokaler und regionaler Energieversorger dar, an denen kommunale Partner die Mehrheit halten.

2003
wird auf Antrag des Mehrheitsgesellschafters E.ON auf der außerordentlichen Hauptversammlung der Thüga beschlossen, die Minderheitsaktionäre gegen Zahlung einer angemessenen Barabfindung auszuschließen. 

2004
übernimmt die Thüga im Rahmen der Neuordnung im E.ON-Konzern Anteile an DREWAG – Stadtwerke Dresden GmbH, Gaswerk Philippsburg GmbH, Stadtwerke Duisburg AG, Stadtwerke Essen AG, Stadtwerke Karlsruhe GmbH und Stadtwerke Langenfeld GmbH. In diesem Zusammenhang erhöht die Thüga ihre Beteiligungsquoten an EVI Energieversorgung Hildesheim GmbH & Co. KG, EVI Energieversorgung Hildesheim Verwaltungs GmbH, Gasag Berliner Gaswerke AG, Stadtwerke Chemnitz AG sowie Stadtwerke Hannover AG. 
Die Thüga Beteiligungen Aktiengesellschaft wird mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar auf Thüga verschmolzen. Im Rahmen des Squeeze-out-Verfahrens erwirbt die E.ON AG die bislang von den Minderheitsaktionären gehaltenen Thüga-Aktien. Daraufhin wird die Börsennotierung der Thüga-Aktie eingestellt. 

2005
erwirbt die Thüga von E.ON Ruhrgas International AG Anteile an der EWR GmbH und der Stadtwerke Neuss Energie und Wasser GmbH und stockt ihre Anteile an der HEAG Südhessische Energie AG (HSE) von 18,8 auf 40,0 Prozent auf.

2006
nimmt die CONERGOS GmbH & Co. KG am 1. Juli ihren operativen Geschäftsbetrieb auf. Die im fränkischen Naila ansässige IT-Organisationseinheit „Meteringservice“ der Thüga wird in die 100-prozentige Tochtergesellschaft Thüga MeteringService GmbH übergeleitet.

2007
verpachtet die Thüga mit Wirkung zum 1. Januar ihren Netzbetrieb an die 100-prozentige Tochtergesellschaft Thüga Energienetze GmbH.
Ende Juni 2007 wird die Neuordnung der energiewirtschaftlichen Strukturen in Erfurt vollzogen. Die Thüga ist nunmehr an der SWE Energie GmbH und der SWE Netz GmbH mit jeweils 10 Prozent sowie an der SWE Technische Service GmbH mit 1 Prozent beteiligt.
Durch Erwerb der bisher von N-ERGIE Aktiengesellschaft gehaltenen Aktien an der Stadtwerke Würzburg Aktiengesellschaft erhöht die Thüga ihren Anteil an dieser Gesellschaft von 12,6 Prozent auf 22,7 Prozent.
Die drei im Münsterland ansässigen Thüga-Beteiligungen Stadtwerke Telgte GmbH & Co. KG, Energieversorgung Ostbevern GmbH & Co. KG und Stadtwerke Ennigerloh GmbH fusionieren zur Stadtwerke ETO GmbH & Co. KG. Die Thüga ist an der Gesellschaft mit 46,9 Prozent der Anteile beteiligt.

2008
beteiligt sich die Thüga gemeinsam mit badenova und GASAG an der E-MAKS, einer Shared-Service-Gesellschaft für Kundenabrechnung.

2009
überträgt die Thüga mit Wirkung zum 01.01.2009 eigentumsrechtlich ihre Gas- und Stromversorgungsnetze an die Thüga Energienetze GmbH und bündelt die Vertriebsaktivitäten in der Thüga Energie GmbH.
Der Gaswerksverband Rheingau AG wird auf die ebenfalls in Wiesbaden ansässige ESWE Versorgungs AG verschmolzen. Die Thüga ist weiterhin mit 49,9 Prozent an der ESWE beteiligt. 
Am 1. Dezember ist der Erwerb der bisher von E.ON gehaltenen Anteile an der Thüga durch 50 kommunale Unternehmen, organisiert in den Konsortien Integra und KOM9 vollzogen. Die Thüga – seit mehr als 100 Jahren Teil der Kommunalwirtschaft – ist darin jetzt auch durch Überkreuzbeteiligungen verankert. Die Thüga veräußert ihre Anteile an der Gasag Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft, an der Stadtwerke Duisburg AG und an der Stadtwerke Karlsruhe GmbH an Unternehmen des E.ON Ruhrgas-Konzerns. 

2010
beteiligt sich die Thüga mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2010 mit 25,1 Prozent an dem in Schwerin ansässigen Regionalversorger WEMAG AG. 
In Vorbereitung auf die Fusion der in Kaiserslautern ansässigen Energieversorger Technische Werke Kaiserslautern AG und Gasanstalt Kaiserslautern AG bringt die Thüga ihren 42,2-prozentigen Anteil an der Gasanstalt Kaiserslautern AG in die Zwischenholding EWP Energie-Wasser-Partner AG ein. Darüber hinaus leistet die Thüga eine bare Zuzahlung und hält damit 25,1 Prozent an der Gesellschaft.
Am 9. Juli 2010 veräußert die Thüga mit Wirkung zum 1. Januar 2010 ihre Beteiligung an der Gasversorgung Pößneck GmbH an die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH.
Die beiden in Chemnitz ansässigen Energieversorger Stadtwerke Chemnitz Aktiengesellschaft (Thüga-Anteil 30,0 Prozent) und Erdgas Südsachsen GmbH (Thüga-Anteil 49,0 Prozent) fusionieren mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2010 zur eins energie in sachsen GmbH & Co. KG.
Ende August 2010 wird die VGM Versorgungsgesellschaft Marktredwitz mbH auf die Energieversorgung Selb-Marktredwitz GmbH verschmolzen. Damit ist die Thüga mit 43,4 Prozent an der Energieversorgung Selb-Marktredwitz beteiligt.
Die Vertriebsaktivitäten der Versorgungsbetriebe Seesen/Harz GmbH werden auf die Harz Energie GmbH & Co. KG übertragen. Hierdurch ist die Thüga-Beteiligungsquote an der Harz Energie um 0,4 Prozent auf 52,2 Prozent zurückgegangen.
Die Thüga erwirbt 24,9 Prozent der Anteile an der Städtische Werke Aktiengesellschaft, Kassel.
Die Thüga gründet zusammen mit 16 weiteren Unternehmen der Thüga-Gruppe die Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG und hält 19,2 Prozent der Kommanditanteile.
Zur Neuordnung der Versorgungsstrukturen in der Region Rheinhessen/Nordpfalz erwirbt die Thüga von der Enovos Deutschland AG einen 10-prozentigen Anteil an der Stadtwerke GmbH Kirchheimbolanden und überträgt 0,7 Prozent der Anteile an der Stadtwerke Homburg GmbH an diese Gesellschaft. Die Thüga hält damit 30,0 Prozent an der Stadtwerke GmbH Kirchheimbolanden und 24,2 Prozent an der Stadtwerke Homburg GmbH.
Die Thüga beteiligt sich mit 49,8 Prozent an der Syneco Trading GmbH. Mit Wirkung zum 1. Januar 2011 erhöht sie ihre Beteiligung an der Syneco Trading GmbH um 0,3 Prozent auf nunmehr 50,1 Prozent und veräußert ihren 40-prozentigen Geschäftsanteil an der Syneco Verwaltungs GmbH an die Syneco GmbH & Co. KG.

2011
veräußert Thüga ihre 100-prozentige Beteiligung an der Thüga-Eigenbetriebe Stromgesellschaft mbH an E.ON Bayern AG. 
Die Gasanstalt Kaiserslautern Aktiengesellschaft und die TWK Technische Werke Kaiserslautern Versorgungs-AG werden auf die SWK Stadtwerke Kaiserslautern Versorgungs-AG verschmolzen, an der Thüga mit 25,1 Prozent beteiligt ist. 
Im Rahmen einer Neuordnung von kommunalen Versorgungsstrukturen in Rheinhessen/Nordpfalz wird die Stadtwerke GmbH Kirchheimbolanden auf die e-rp GmbH, die kurz zuvor aus der Energie- und Wasserversorgungs-GmbH hervorgegangen ist, verschmolzen. Dabei wird der Teilbetrieb Wasser aus der Stadtwerke GmbH Kirchheimbolanden auf die umfirmierte Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz GmbH übertragen. Die zuvor in Teilbetrieben zusammengefassten rheinhessischen Aktivitäten der Thüga Energie GmbH und der Thüga Energienetze GmbH werden operativ in die e-rp GmbH eingebracht. 
Die Thüga-Erdgas-Service GmbH richtet ihr Betätigungsfeld auf den Schwerpunkt Energieeffizienz neu aus und firmiert unter Thüga Energieeffizienz GmbH.
Das Bundeskartellamt gibt die Beteiligung der Thüga an der Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH frei; damit kann sich Thüga Anfang Januar 2012 mit 20 Prozent an der Gesellschaft beteiligen.
In einem ersten Schritt erwirbt Thüga 23,1 Prozent der Anteile an der Stadtwerke Freudenstadt GmbH & Co. KG. 
Das Interesse an der Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG wächst: Zusätzlich zu den bisherigen 17 Unternehmen beteiligen sich weitere 18. Dadurch sinkt der Thüga-Anteil an der Gesellschaft um 10,9 Prozent auf 8,3 Prozent am Bilanzstichtag 2011.


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