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1952 – 1999
1952
gründen die Aktiengesellschaft für Licht- und Kraftversorgung (LUK), eine Tochtergesellschaft der damaligen ThGG, und die Stadtwerke Augsburg die Ferngasversorgung Schwaben GmbH, Vorgängerin der heutigen erdgas schwaben gmbh, Augsburg.
1958
erwirbt die ThGG im Zuge eines Ringtausches die Mehrheit an der LUK und reduziert ihre 100-prozentige Beteiligung an der rhenag auf eine Minderheitsbeteiligung.
1959
wird die erste öffentliche Erdgasversorgung in Deutschland von der LUK in Waldkraiburg in Betrieb genommen und so der Grundstein für die heutige Erdgas Südbayern GmbH gelegt.
1966
kann die ThGG zum 100. Geschäftsjahr ein Grundkapital von 28 Millionen DM und einen Gesamtumsatz im Geschäftsbereich von 300 Millionen DM vorweisen.
1972
erwirbt die ThGG Anteile an der Freiburger Energie- und Wasserversorgungs-AG. Auf der Basis ihres bundesweit praktizierten Beteiligungsmodells wird die ThGG erstmals Mitaktionär bei einem der größeren Stadtwerke.
1979
fusioniert die ThGG mit ihrer Münchner Tochter, der Aktiengesellschaft für Licht- und Kraftversorgung (LUK), und verlegt ihren Firmensitz von Köln nach München. Gleichzeitig erfolgt die Umfirmierung in Thüringer Gas Aktiengesellschaft (Thüga).
1982
ist die Thüga an 33 Gesellschaften unmittelbar und über die rhenag an weiteren 18 Gesellschaften mittelbar beteiligt.
1986
firmiert die Gesellschaft aufgrund der erweiterten Aktivitäten, insbesondere im Strombereich, und der überregionalen Betätigung im gesamten Bundesgebiet, unter Übernahme ihrer zum Begriff gewordenen Kurzform, als Thüga Aktiengesellschaft.
1989/90
organisiert die Thüga nach dem Fall der Mauer am 9. November 1989 in wenigen Wochen eine Nachbarschaftshilfe für ostdeutsche Energiekombinate. Bereits im Februar 1990 wird zwischen dem Energiekombinat Karl-Marx-Stadt und der Thüga eine Vereinbarung über den Aufbau und Betrieb eines flächendeckenden Erdgasversorgungsnetzes für den Bezirk Chemnitz unterschrieben. Damit ist der Grundstein für den Aufbau neuer Erdgasversorgungen in den neuen Bundesländern gelegt.
1991
beträgt die Bilanzsumme im 125. Geschäftsjahr bei einem Anlagevermögen von 965 Millionen DM und einem Eigenkapital von 693 Millionen DM über 1 Milliarde DM. Die erzielten Umsatzerlöse belaufen sich auf 241 Millionen DM in der Thüga Aktiengesellschaft und auf 8,5 Milliarden DM im Thüga-Geschäftsbereich.
1991 – 1995
erwirbt die Thüga Anteile an mehreren privatisierten Energieversorgungsunternehmen in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Seit Beginn des Engagements der Thüga in den neuen Bundesländern wurden bis 1996 rund 1,1 Milliarden DM bei den Beteiligungen investiert.
1998
erwirbt die Thüga zusätzliche Anteile an der aus dem Zusammenschluss der Versorgungsbetriebe der Stadtwerke Frankfurt am Main GmbH und der Maingas AG, Frankfurt, hervorgegangenen Mainova Aktiengesellschaft und ist damit zu 24 Prozent beteiligt. Eine breit angelegte Akquisition von Stadtwerken in Rheinland-Pfalz beginnt.
1999
gründet die Thüga zusammen mit den in der Stromverteilung tätigen Unternehmen der Thüga-Gruppe die Stromeinkaufs- und Stromvertriebsgesellschaft Syneco GmbH & Co. KG. Aufgrund der engen Kooperation zwischen der Thüga und ihren Beteiligungsgesellschaften wird der Name „Thüga-Gruppe“ zum Begriff.

