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Hier geht es zu Kapitel II 1952 – 1999
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1867 – 1948
1867
Commerzienrat Theodor Weigel, ein ehemaliger leitender Mitarbeiter der seit 1855 bestehenden DCGG (heute CONTIGAS), gründet in Gotha die Thüringer Gasgesellschaft als Aktiengesellschaft (ThGG) mit einem Stammkapital von 150.000 Talern.
1872/73
erwirbt die ThGG zwei Gaswerke in Vororten von Leipzig – so entsteht dort ein Schwerpunkt der Versorgungstätigkeit der ThGG. Hauptverwaltung und Sitz des Unternehmens werden nach Leipzig verlegt.
Um 1900
gehört ThGG zu den damals führenden Unternehmen in Deutschland im Aufbau von Gasfernversorgungen. So versorgt beispielsweise ein um die Jahrhundertwende in Mügeln errichtetes Gaswerk schon 14 Jahre später 70 Städte und Gemeinden in Sachsen.
1913
ist mit der Aufnahme der Versorgungstätigkeit im bayerischen Raum der Grundstein für die bundesweite Expansion gelegt.
1923/24
dehnt die ThGG ihre Tätigkeit nach Baden-Württemberg aus. Im Harz und in Niedersachsen entstehen mit Werken in Bad Harzburg (später Goslar), Osterode, Kassel und Sarstedt neue Schwerpunkte.
1927
erwirbt die ThGG die Mehrheit an der Aktiengesellschaft für Licht- und Kraftversorgung (LUK), München.
1928
fasst die ThGG am Rhein Fuß: Sie beteiligt sich an der seit 1872 bestehenden Rheinischen Wasserwerks Gesellschaft, Köln (später: rhenag Rheinische Energie AG) und bringt dabei ihre gesamten mittelrheinischen Gas- und Stromversorgungen ein.
1930
erwerben die Preussische Elektrizitäts-AG (seit 2000: E.ON Energie AG, München; vormals: PreussenElektra AG, Hannover) und die Elektra AG, Dresden (später: Aktiengesellschaft Sächsische Werke, ASW) zu gleichen Teilen die Mehrheit an der ThGG.
1930 – 1939
werden die energiewirtschaftlichen Aktivitäten vom Rhein bis nach Ostpreußen und von der Nordsee bis über die südlichen Landesgrenzen hinaus ausgedehnt.
1948
wird das Vermögen der ThGG außerhalb der neu entstehenden Bundesrepublik enteignet. Köln ist neuer Firmensitz.

