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2000 - heute

2000

schließen sich große und kleine Stadtwerke in ganz Deutschland, insbesondere in Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Niedersachsen, der Thüga-Gruppe an. Fusionen und Zusammenführungen finden statt. Zu solchen Zusammenschlüssen zählt die N-ERGIE AG, in der die Geschäfte von EWAG und FÜW gebündelt werden. Ebenso die Neugründung der Harz Energie GmbH, ein Zusammenschluss der Nordharzer Kraftwerke GmbH (NKW) und der Westharzer Kraftwerke GmbH (WKO). Fünf Beteiligungen der Thüga in Südbaden vereinigen sich in der badenova AG & Co. KG.

2001

kommt es infolge kartellrechtlicher Auflagen im Zusammenhang mit den Fusionen VEBA/VIAG und RWE/VEW zur Realteilung der rhenag AG (alt), Köln. An der neu gegründeten Thüga Beteiligungen Aktiengesellschaft (ThüBet) hält Thüga die Mehrheit der Stimmen. Der ThüBet werden 18 Beteiligungen der ehemaligen rhenag in Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen zugeordnet. Am 29. Juni und 2. Juli beschließen die Hauptversammlungen der Thüga und der CONTIGAS die Ausgliederung wesentlicher Teile des CONTIGAS-Geschäftsbetriebs und die Übertragung auf Thüga.
Die Thüga-Gruppe vergrößert sich um weitere 39 Energieversorgungsunternehmen und 6 Betriebe und stellt damit das bundesweit größte Netzwerk lokaler und regionaler Energieversorger dar, an denen kommunale Partner die Mehrheit halten.

2003

wird am 28. November auf der außerordentlichen Hauptversammlung der Thüga beschlossen, die Minderheitsaktionäre gegen Zahlung einer angemessenen Barabfindung auszuschließen.

2004

übernimmt Thüga im Rahmen der Neuordnung von Zuständigkeiten im E.ON-Konzern Anteile an DREWAG – Stadtwerke Dresden GmbH, Gaswerk Philippsburg GmbH, Stadtwerke Duisburg AG, Stadtwerke Essen AG, Stadtwerke Karlsruhe GmbH und Stadtwerke Langenfeld GmbH. In diesem Zusammenhang erhöht Thüga ihre Beteiligungsquoten an EVI Energieversorgung Hildesheim GmbH & Co. KG, EVI Energieversorgung Hildesheim Verwaltungs GmbH, Gasag Berliner Gaswerke AG, Stadtwerke Chemnitz AG sowie Stadtwerke Hannover AG
Die Thüga Beteiligungen Aktiengesellschaft wird mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar auf Thüga verschmolzen und damit deren Beteiligungen in Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen auf Thüga übertragen.
Im Rahmen des Squeeze-out-Verfahrens erwirbt die E.ON AG die bislang von den Minderheitsaktionären gehaltenen Thüga-Aktien. Am 7. Mai wird der Übertragungsbeschluss in das Handelsregister eingetragen und die Börsennotierung der Thüga-Aktie eingestellt. Der E.ON-Konzern hält 100 Prozent der Aktien.

2005

erwirbt Thüga von E.ON Ruhrgas International AG Anteile an der EWR GmbH und der Stadtwerke Neuss Energie und Wasser GmbH und stockt ihre Anteile an der HEAG Südhessische Energie AG (HSE) von 18,8 auf 40,0 Prozent auf.

2006

nimmt die CONERGOS GmbH & Co. KG am 1. Juli ihren operativen Geschäftsbetrieb auf.
Die im fränkischen Naila ansässige IT-Organisationseinheit „Meteringservice“ der Thüga wird in die 100-prozentige Tochtergesellschaft Thüga MeteringService GmbH übergeleitet.

2007

verpachtet Thüga mit Wirkung zum 1. Januar ihren Netzbetrieb an die 100%ige Tochtergesellschaft Thüga Energienetze GmbH.
Ende Juni 2007 wird die Neuordnung der energiewirtschaftlichen Strukturen in Erfurt vollzogen. Thüga ist nunmehr an der SWE Energie GmbH und der SWE Netz GmbH mit jeweils 10 Prozent sowie an der SWE Technische Service GmbH mit 1 Prozent beteiligt.
Durch Erwerb der bisher von N-ERGIE Aktiengesellschaft gehaltenenen Aktien an der Stadtwerke Würzburg Aktiengesellschaft erhöht Thüga ihren Anteil an dieser Gesellschaft von 12,6 Prozent auf 22,7 Prozent.
Die drei im Münsterland ansässigen Thüga-Beteiligungen Stadtwerke Telgte GmbH & Co. KG, Energieversorgung Ostbevern GmbH & Co. KG und Stadtwerke Ennigerloh GmbH fusionieren zur Stadtwerke ETO GmbH & Co. KG. Thüga ist an der Gesellschaft mit 46,9 Prozent der Anteile beteiligt.

2008

beteiligt sich Thüga gemeinsam mit badenova und GASAG an der E-MAKS, einer Shared-Service-Gesellschaft für Kundenabrechnung.

2009

Thüga überträgt mit Wirkung zum 01.01.2009 eigentumsrechtlich ihre Gas- und Stromversorgungsnetze an die Thüga Energienetze GmbH und bündelt die Vertriebsaktivitäten in der Thüga Energie GmbH.
Die E.ON AG gibt am 12.08.2009 die grundsätzliche Einigung über den Anteilsverkauf mit dem kommunalen Erwerberkonsortium – bestehend aus den Gesellschaften Stadtwerke Hannover Aktiengesellschaft, Mainova Aktiengesellschaft, N-ERGIE Aktiengesellschaft („Integra“-Konsorten) sowie der KOM9 GmbH & Co. KG, einem Verbund aus fast 50 lokalen und regionalen Energieversorgungsunternehmen – bekannt.
Nach Zustimmung aller Gremien auf der Käufer- bzw. Verkäuferseite, wurde am 21.10.2009 der Kaufvertrag zum Erwerb der Thüga unterzeichnet. Das Bundeskartellamt hat am 30.11.2009 den Verkauf der Thüga-Anteile an das kommunale Erwerberkonsortium ohne Auflagen freigegeben, so dass die Übertragung der Anteile am 01.12.2009 vollzogen wurde.
Thüga veräußert ihre Anteile an der Gasag Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft, an der Stadtwerke Duisburg AG und an der Stadtwerke Karlsruhe GmbH an Unternehmen des E.ON Ruhrgas-Konzerns.


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