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Freudenstadt - Kneippkurort mit Heilklima.
Viel Feind, viel Ehr: Der Pass- und Grenzort zwischen Württemberg und den angrenzenden fürstenbergischen, vorderösterreichischen und badischen Gebieten zog früher oft Feinde an. Denn die Stadt im nördlichen Schwarzwald verdankt dem Silberbergbau im nahe gelegenen St. Christophstal ihre Entstehung. Herzog Friedrich I. von Württemberg ließ durch seinen Baumeister Heinrich Schickhardt im Jahr 1599 im Stil der Spätrenaissance stattliche Markthäuser mit Arkaden und den größten Marktplatz Deutschlands errichten.
Heutzutage lockt die Kurstadt viele Gäste an. Den entscheidenden Impuls für die Entwicklung zum Fremdenverkehrsort gab der Stadtschultheiß Hartranft Ende des 19. Jahrhunderts: Er machte aus dem kleinen Schwarzwaldstädtchen einen Höhenluftkurort, der viele Jahre später das Prädikat „heilklimatischer Kneippkurort“ erhielt. So wurde Freudenstadt zu einem weltbekannten Kurort, der heute auch mit seinen hübschen 100 Brunnen die Besucher verzaubert.
Für einen Heilkurort sind Themen wie Energie und Klimaschutz natürlich von besonderer Bedeutung. Die Freudenstädter investieren daher in eine umweltschonende Energieversorgung. Die geplante Bioabfallvergärungsanlage, die ab Frühjahr 2012 im Einsatz sein wird, ist ein weiterer Meilenstein zum Ausbau der regenerativen Energien.
In diesem Kontext steht auch die neue Partnerschaft mit badenova und Thüga. So nutzt die Stadt den Zugang zu neuen Beschaffungsmöglichkeiten, energiewirtschaftlichem Know-how und die Chance für das Wachstum über die Stadtgrenzen hinaus. Davon profitieren auch die 24.000 Bürger – und das Heilklima.

